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Weil es nur gemeinsam geht...

Weil es nur gemeinsam geht...

Leidvolle Erfahrungen sind ein unvermeidbar Teil unseres Lebens. Sie bereiten uns auf zukünftige Probleme vor und geben uns die Möglichkeit, lebensnotwendige Erfahrungen zu sammeln. Manche Herausforderungen können nicht von einzelnen Personen gelöst werden. Die Flüchtlingssituation ist ein Beispiel hierfür. Tausende von Menschen, die auf der Flucht sind, gerieten in eine extrem schwierige Lage. Obwohl die von den Menschen als schrecklich erlebten Begebenheiten schwer zu vergessen scheinen, finden sie dennoch innere Kräfte und die notwendige Hoffnung, um ihr Leben weiter zu gestalten und sich an einem Ort wieder ruhig und geborgen zu fühlen. Es gehört zu unseren Pflichten, Menschen hierbei zu unterstützen. Das Gefühl der Solidarität und Hilfe von meist fremden Menschen spielt für die Flüchtlinge eine große Rolle. Sich aus humanitären Gründen für die Menschen auf der Flucht zu engagieren ist allein schon ein erheblicher Beitrag zur Verbesserung der Situation.

Beispiele hierfür sind überall zu finden. Matthew Cassels Artikel „Making refugees feel like human beings" berichtet über eine Frau aus Mazedonien, Gabriela Andreevska, erschöpfte Flüchtende mit Hilfe anderer Aktivisten durch das Weitergeben von Nahrungsmitteln, Kleidung, Informationen und Umarmungen unterstützt.

Ich sehe in diesem Artikel und den darin beschriebenen Geschehnissen ein Zeugnis dafür, dass auch größte Schwierigkeiten zu überwinden und die derzeitigen Probleme vor allem durch gemeinsames Engagement lösbar sind. Alle Menschen verbindet das Erleben von traumatisierenden Erfahrungen und jeder hat das Recht, glücklich zu sein, ohne Angst und in Frieden zu leben. Man könnte sich in Lage der Flüchtlinge versetzen, die auf einmal alles verloren haben. Die Familie, die Freunde, die Orte, die man in der Kindheit so gerne besuchte­­ - all dies ist vorbei und kommt so nie wieder zurück, weil es das alte Zuhause oftmals nicht mehr gibt.

Würden wir in einer solchen Situation nicht auch einen Ort der Zuflucht und Sicherheit für uns und unsere Familien suchen?

Können wir überhaupt ermessen, wie wir uns selbst nach solch furchtbaren und überwältigenden Erinnerungen fühlen würden? Für die immer weiter steigende Anzahl der flüchtenden Menschen stellt die Realität eine enorme seelische Belastung dar. Folgen wir doch dem Beispiel von Gabriela Andreevska aus Mazedonien. Das Einzige, was die mitfühlende Bevölkerung machen soll, ist einfach von Herzen zu geben, was man kann. Die Versorgung mit den nötigen Sachen, die Beteiligung an der Betreuung oder schlicht das fürsorgliche Gespräch sind die Basis für den Aufbau eines neuen Lebens - im Gastland oder zurück in der alten Heimat. Ein wichtiger Punkt dabei ist, dass das von den Menschen Erlebte oftmals die Folgen seelischer Traumatisierung nach sich zieht. Sehr oft leiden die Flüchtlinge unter den aufdrängenden Erinnerungen an das Trauma, Schlafstörungen oder grenzen sich ab. Deshalb ist es so wichtig, dass die vielen nicht-therapeutischen Helfer und Ehrenamtlichen Grundkenntnisse im Umgang mit traumatisierten Menschen haben und sich auch vor indirekter Traumatisierung schützen können.

Natürlich ist der Weg aus einer Traumatisierung ein schwieriger, und manchmal auch langer Weg, aber meiner Meinung nach sollte man einfach die kleinen aber entscheidenden Schritte zur Verbesserung der Situation machen. Und entscheidend ist der Zugang zu effektiven Methoden der modernen Traumatherapie.

So unvermeidbar leidvolle Erfahrungen auch sind - nur mit gemeinsamem Engagement und kluger Fürsorge werden wir diese überwinden.

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